Die 10 wichtigsten Begriffe im Employer Branding – kompakt erklärt
Employer Branding ist weit mehr als nur ein Trend – es ist ein strategischer Erfolgsfaktor im Wettbewerb um Talente.

Employer Branding ist weit mehr als nur ein Trend – es ist ein strategischer Erfolgsfaktor im Wettbewerb um Talente. Wer gezielt und glaubwürdig an seiner Arbeitgebermarke arbeitet, positioniert sich langfristig als attraktiver Arbeitgeber. Doch welche Begriffe sollte man im Kontext von Employer Branding wirklich kennen? Hier kommen die zehn wichtigsten:
1. Arbeitgebermarke
Die Arbeitgebermarke ist das Image, das ein Unternehmen als Arbeitgeber nach innen und außen vermittelt. Sie basiert auf Werten, Kultur und dem tatsächlichen Erleben der Mitarbeitenden.
2. Employer Value Proposition (EVP)
Die EVP beschreibt das zentrale Nutzenversprechen an Mitarbeitende und Bewerbende – also die Antwort auf die Frage: „Warum sollte jemand gerade hier arbeiten wollen?“
3. Candidate Experience
Dieser Begriff beschreibt alle Erfahrungen, die eine Person im Bewerbungsprozess mit einem Unternehmen macht – von der Stellensuche bis zur finalen Entscheidung.
4. Cultural Fit
Der Cultural Fit gibt an, wie gut die Werte und Einstellungen eines Kandidaten zur Unternehmenskultur passen. Ein guter Fit steigert Zufriedenheit und Bindung.
5. Touchpoints
Touchpoints sind Kontaktpunkte zwischen Arbeitgeber und (potenziellen) Talenten – etwa Karriereseiten, Jobmessen, Social Media oder das Bewerbungsgespräch.
6. Personalmarketing
Personalmarketing umfasst alle Maßnahmen, die das Ziel haben, ein Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren – sowohl nach außen (extern) als auch nach innen (intern).
7. Recruiting Funnel
Der Recruiting Funnel beschreibt die Phasen, die ein potenzieller Bewerber durchläuft – von der ersten Wahrnehmung bis zur Einstellung. Ziel ist eine möglichst hohe Conversion in jeder Phase.
8. Mitarbeiterbindung
Ein zentrales Ziel des Employer Brandings ist es, Mitarbeitende langfristig im Unternehmen zu halten. Faktoren wie Wertschätzung, Entwicklungsmöglichkeiten oder Führung spielen hier eine Rolle.
9. Authentizität
Erfolgreiches Employer Branding basiert auf Authentizität. Wer eine Marke aufbaut, die nicht zur tatsächlichen Unternehmenskultur passt, riskiert Enttäuschung und Fluktuation.
10. Employee Advocacy
Dabei handelt es sich um die aktive Rolle von Mitarbeitenden als Markenbotschafter. Zufriedene Angestellte, die das Unternehmen freiwillig weiterempfehlen, sind besonders glaubwürdig und wirkungsvoll.
Fazit
Employer Branding ist ein komplexes Zusammenspiel aus Strategie, Kommunikation und gelebter Unternehmenskultur. Wer die zentralen Begriffe versteht und richtig einsetzt, schafft die Grundlage für nachhaltigen Erfolg im Recruiting und in der Mitarbeiterbindung.