Klarer Kurs im Personalmarketing: ROI & KPIs im Employer Branding verstehen
Wie Unternehmen den ROI von Employer Branding messen: KPIs, Modelle & Best Practices für datengetriebenes Personalmarketing.

Warum du Employer Branding messen solltest
Employer Branding ist mehr als nur ein Image-Thema – es ist ein strategischer Erfolgsfaktor. Laut Conference Board investieren 78 % der Unternehmen in Employer Branding, aber nur 18 % können den ROI belegen. Im Talent Trend Report 2025 von Built In zählt die ROI-Messung zu den wichtigsten Prioritäten für HR-Abteilungen.
Wichtige KPIs auf einen Blick
Viele messen Likes oder Klicks – doch wirklich aussagekräftig sind andere Werte:
- Bekanntheit: Reichweite, Erwähnungen in Medien & Social Media
- Interesse: Verweildauer auf der Karriereseite, Anmeldungen zum Talentpool
- Aktivierung: Bewerbungsrate, Abbrüche im Prozess
- Qualität: Verhältnis Bewerbungen zu Interviews, Feedback der Hiring Manager
- Effizienz: Time-to-Hire, Offer Acceptance Rate
- Bindung: Fluktuation, durchschnittliche Verweildauer
- Kosten: Cost-per-Hire, Einsparungen durch reduzierte Vakanzen
So lässt sich der ROI berechnen
Ein Beispiel: Reduziert sich die Fluktuation um 10 Personen jährlich, können bei durchschnittlich 80.000 € Gehalt schnell über 240.000 € eingespart werden. Universum zeigt in einem Case sogar eine Investitionsrendite von 3,3 x.
Typische Herausforderungen
- Langfristige Effekte lassen sich schwer einzelnen Maßnahmen zuordnen
- HR- und Marketingdaten liegen oft in getrennten Systemen
- Effekte zeigen sich oft erst nach 6–18 Monaten
- Zu viele oder nicht relevante KPIs überfordern das Tracking
5 Tipps für die Praxis
- Definiere messbare Ziele, die zur Unternehmensstrategie passen
- Wähle wenige, aber aussagekräftige KPIs
- Nutze Dashboards für ein klares Monitoring
- Kombiniere Zahlen mit Feedback und qualitativen Insights
- Beziehe Stakeholder ein und zeige den geschäftlichen Mehrwert auf
Quellen & weiterführende Links

