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11 Tipps für die Bewerbung - wie mache ich Headhunter auf mich aufmerksam?

8. November 2019

Keine Zeit und Nerven für die Jobsuche?

Dann gibt’s hier die Good News des Tages von unserer Geschäftsführerin Katharina Engfer: Vielen Fachkräften und jungen Talenten ist oft gar nicht klar, dass Recruiter und Headhunter sie von alleine im Social Web finden. Denn sowohl Headhunter als auch Unternehmen setzen bei ihrer Suche auf Social Media und gehen immer öfter aktiv auf Fachkräfte zu, statt umgekehrt. Vor allem via Xing, LinkedIn, Experteer. Mit gut gepflegten Profilen auf den zentralen Kanälen hat man also beste Chancen auf eine neue Herausforderung für die eigene Karriere. Ganz ohne Bewerbung, lange Suche und Motivationsschreiben.

Katharina, wenn man sich online richtig präsentiert, dann kommen Headhunter von alleine, oder?

So könnte man es provokativ ausdrücken. Als Headhunter nutzen wir verpflichtend Social Recruiting, um aufgeschlossene Menschen auf offene Stellenangebote aufmerksam zu machen und begeistern. Die Online Plattformen bieten viele Möglichkeiten, Kandidatinnen und Kandidaten auf den ersten Blick besser einzuschätzen und systematisch für einen Job herauszufiltern. Wenn Sie sich auf den branchenüblichen Kanälen gut aufstellen und dabei wichtige Inputs beachten, werden Headhunter eher früher als später auf Sie aufmerksam und bieten Ihnen Jobs an, die wirklich zu Ihnen passen.

Gilt das für alle Berufe und Branchen? Oder ist es beispielsweise im digitalen Umfeld einfacher, einen Job angeboten zu bekommen?

Grundsätzlich gilt das nicht nur für alle Branchen sondern sogar auch für alle Ebenen und Funktionen, von der Sachbearbeitung bis hin zur Management-Ebene: Neue Kollegen und Kolleginnen werden überall gesucht und gebraucht. Zeit ist ein kritischer Faktor bei der Besetzung leerer Stühle. Das Social Recruiting beschleunigt den kompletten Bewerbungsprozess und hilft Unternehmen in kurzer Zeit Lücken zu schließen.

Und hier gehts zu Katharina’s 11 Tipps, die Sie bei der Selbstpräsentation berücksichtigen sollten:

1. Profilbild

Nutzen Sie aktuelle und ansprechende Bilder von sich. Das heißt, gepflegte und professionell fotografierte Bilder – bitte keine Selfies, kein Duckface, keine Urlaubs- oder Partybilder sowie Gruppenfotos. Idealerweise tragen Sie ein Business-Outfit, Jackett oder Blazer schaden nie.

2. Status checken

Geben Sie eine kurze Beschreibung oder einen Status an: Schreiben Sie rein, dass Sie offen sind für neue Jobs, eine Herausforderung – diese Angaben können Sie oft so filtern, dass Sie nur für Recruiter sichtbar sind.

3. „Ich suche“-Bereich

Geben Sie nach Möglichkeit auch im Suche-Bereich an, dass Sie offen sind für neue Impulse, Jobs, Herausforderungen, Fachkontakte, Projekte etc.

4. Profil vollständig und aktuell halten

Das ist ein sehr wichtiger Punkt – bitte führen Sie so aussagekräftig, aktuell und vollständig wie möglich auf, was Sie bisher gemacht haben und aktuell tun: Nennen Sie mindestens Ihren Titel, Ihre Position und umschreiben Sie die wichtigsten Aufgaben. Bei Führungsverantwortung: führen Sie an, ob sie disziplinarisch, fachlich oder beides verantworten bei ihrem Personal und wie viele Mitarbeitende unter Ihnen arbeiten. Ein Beispiel:

Dr. Anna Maria Example
Leiterin Marketing/ Example Company Global

  • Verantwortliche für Kommunikations-Strategien im B2C-Bereich weltweit
  • Global Brand Management
  • disziplinarische und fachliche Führung von 13 Mitarbeitenden

5. Keywords beachten

Headhunter suchen mit zentralen Keywords. Das ist ganz entscheidend, um uns durch die Hunderttausenden angebotenen Profile zu arbeiten und die richtigen Menschen zu finden. Wichtige Keywords zu all Ihren Skills sollten im Profil auftauchen – etwa: Strategie, Marketing, weltweit, global. Oder auch: Köln, Führungsverantwortung, disziplinarische Führungsverantwortung, Kommunikation, B2C, Leitung etc.

6. Sprachen angeben

Kommunizieren Sie Ihr Sprachlevel offen und realistisch. Es hilft niemandem, wenn Sie „fließendes Englisch“ angeben und dann in Runde eins sagen, dass Sie eigentlich nur ein Bier im Urlaub auf Englisch bestellen können.

7. Gehaltsvorstellungen

Geben Sie dort, wo es die Kanäle anbieten, Ihre Gehaltsvorstellungen als Spanne an. Diese Option wird in der normalen Anzeige Ihres Profils verdeckt und ist nur für Personaler, Recruiter und Personalberater sichtbar.

8. Auszeiten klar benennen

Seien Sie transparent, was Auszeiten angeht – egal ob Elternzeit oder Sabbatical, heutzutage nimmt es Ihnen kein modernes Unternehmen krumm, dass Sie einige Monate nicht gearbeitet haben. Im Gegenteil, es kann sogar eine positive Wirkung haben – zum Beispiel, wenn ein Sabbatical aufzeigt, dass Sie kulturell und sprachlich dazugelernt haben.

9. Studiengänge angeben

Geben Sie Ihre Studiengänge an – und kommunizieren Sie sehr offen alle Abschlussnoten bis 2,0. Ab dieser Schwelle ist die Angabe nicht empfehlenswert, lassen Sie sie dann lieber weg- außer in speziellen Fachrichtungen wie etwa Jura.

10. Werkstudierende vs. berufsbegleitende Studierende

Es ist ein großer Unterschied, ob Sie Werkstudierender sind (meist weniger Erfahrung und andere Vertragsart) oder ob Sie berufsbegleitend studieren. Bitte machen Sie daher unbedingt kenntlich, zu welcher Gruppe Sie gehören, um Missverständnissen vorzugreifen.

11. Umzugsbereitschaft angeben

In einigen Portalen kann man eine Umzugsbereitschaft angeben. Bitte nutzen Sie diese Funktion unbedingt, da Sie Ihre Chance auf die passenden Jobs sehr verbessert.

Sie möchten gerne passende Job-Angebote erhalten und beraten werden?

Egal ob Unternehmen oder Fachkraft – hier finden Sie unsere Ansprechpartner zu jedem Bereich, wir freuen uns auf Sie!

Katharina Engfer direkt kontaktieren:

Telefon: +49 221 33 77 54 11
Handy: +49 177 633 8901
E-Mail: k.engfer@engfer-consulting.de